Hinweis: In dieser Episode geht es um schwere Gewalt und Mord. In dieser "Akte Rheinland" gehen wir weiter zurück als je zuvor: ins Rheinland der 1820er Jahre. Zum Serienmörder Johann Fasbender, Schneidermeister aus Fritzdorf. Mindestens vier Menschen sterben in seinem Umfeld. Was wie Unfälle oder Suizide wirkt, entpuppt sich später als die Taten eines Mannes, der schon in frühester Kindheit verrohte. Wir sprechen darüber, wie ein Serienmörder im Rheinland über Jahre agieren konnte, ohne überführt zu werden - und warum eine Vermisstenanzeige aus Gent schließlich das Schicksal von Johann Fasbender besiegelte. Was sagt dieser Fall über die Gesellschaft der Zeit aus? Über Polizei, Recht, Religion, Armut und Gewalt? Und was bleibt davon heute noch spürbar? Regionalressortleiter Jörg Manhold und Podcast-Host Anna Maria Beekes ordnen wir die Hintergründe ein.

