Titelaufnahme

Titel
Persönliches Erwerbstätigenkonto - Internationale Modelle und Erfahrungen / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit GmbH IZA. Autor: Dr. Werner Eichhorst, unter Mitarbeit von Benedikt Fahrenholtz und Carolin Linckh. Erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
VerfasserEichhorst, Werner
BeteiligteFahrenholtz, Benedikt ; Linckh, Carolin
KörperschaftForschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit ; Deutschland / Bundesministerium für Arbeit und Soziales
ErschienenBonn : IZA Institute of Labor Economics, August 2017
Ausgabe
Elektronische Ressource
Umfang1 Online-Ressource (31 Seiten)
SerieIZA research report ; no. 78
URNurn:nbn:de:hbz:5:2-150304 
Zugriffsbeschränkung
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Volltexte
Persönliches Erwerbstätigenkonto - Internationale Modelle und Erfahrungen [0.25 mb]
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Zusammenfassung

Das persönliche Erwerbstätigenkonto wird im "Weißbuch Arbeiten 4.0" als ein Instrument zur Diskussion gestellt, welches eine erwerbsorientierte Sozialpolitik im Lebensverlauf sicherstellen und stärker auf die individuellen Bedürfnisse ausrichten könnte. Ein solches Konto könnte jedem beim Eintritt ins Erwerbsleben zur Verfügung gestellt werden. Auch wenn viele Unterschiede im Detail bestehen, insbesondere bei der Finanzierung und bei der Regelung der sogenannten "Ziehungsrechte", ist allen Vorschlägen im Vergleich zur derzeit vorherrschenden Organisation sozialstaatlicher Leistungen das Ziel einer Erhöhung der individuellen Autonomie gemein. Das Individuum soll durch den Transfer von staatlichen Ressourcen und/oder die Unterstützung des Aufbaus eines Guthabens aus eigenen Beiträgen auf einem Konto in die Lage versetzt werden, nach eigener Einschätzung mit bestimmten, sich im Lebenslauf verändernden Anforderungen zurecht zu kommen und hierfür die verfügbaren Mittel einzusetzen. Dies kommt insbesondere zur Abfederung von Erwerbsunterbrechungen oder Phasen der Teilzeitarbeit, für eine berufliche Weiterbildung oder Neuorientierung, aber auch für einen flexibleren Übergang in den Ruhestand in Frage. Dabei können die Konten komplementär oder substitutiv zu anderen sozialstaatlichen Leistungen bestehen.